AKTUELLES

Hier können Sie Neues und Wissenswertes über den Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein e. V. mitverfolgen.

04.05.2021​

Sonderausstellung "Haut.Stein" ab 20. Mai 2021 in Nordhausen (jetzt ist sie gerade in Weimar zu sehen)

"Mitten in Weimar und Nordhausen konfrontiert der Künstler Jakob Ganslmeier in seiner Fotoausstellung Symbole der NS-Architektur mit den Tattoos ehemaliger Neonazis.

Damit rückt er den Umgang mit nationalsozialistischen Symbolen in den Blick und hinterfragt das Verbleiben, Verwenden und Verwischen einschlägiger Zeichen aus zwei Perspektiven: In Form von Architektur und baulichen Ornamenten schreibt sich die Symbolik des Nationalsozialismus im öffentlichen Raum fort. Als Tätowierungen dienen diese Zeichen dem individuellen Bekenntnis zum Rechtsextremismus.

Jakob Ganslmeier porträtierte ehemalige Neonazis in ihrem Prozess des Ausstiegs und zeigt die Entfernung oder Verfremdung von zum Teil großflächigen Tätowierungen. Symbole, die bis dahin jahrelanger Ausdruck der eigenen Identität und politischen Weltanschauung waren, verschwinden. Die Entfernung der in die Haut eingeschriebenen Zeichen ist ein sehr bewusster Schritt für die Aussteigenden; er ist kostspielig, langwierig und schmerzhaft.


Schwarz-weiß-Fotografien verweisen auf historische NS-Symbole im Außenraum, die trotz Entnazifizierung belassen wurden oder nach Versuchen der Verfremdung noch immer erkennbar sind. Sie zeigen die Zeichen oder ihre Spuren im Einzelnen an Häusern, Schmuckbändern, Fassaden sowie in ihrem räumlichen Zusammenhang im Dorf, an Straßen, in Siedlungen.
 

Im Rahmen seines Fotoprojektes führte Jakob Ganslmeier Interviews mit ehemaligen Neonazis. Diese wurden für die Ausstellung im Auftrag von Exit-Deutschland für einen Podcast eingesprochen (www.podcast.exit-deutschland.de) Fünf Männer und zwei Frauen erzählen von ihrem Ein- und Ausstieg: über Gründe, Zweifel, von der Entscheidung bis zum Bruch mit der Neonazi-Szene, von ihrem Leben nach dem Ausstieg und der Entfernung der Szenetattoos. Während die Ausstellung die Entfernung der Tattoos fotografisch dokumentiert, macht der Podcast die Personen hinter den Fotografien sichtbar.
 

Das Gesamtprojekt stellt die individuellen Geschichten in einen gesellschaftlich-politischen Zusammenhang – und an uns alle die Frage: Wie vergangen ist die deutsche Vergangenheit?  

Die Ausstellung im öffentlichen Raum wurde initiiert von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und entstand in Kooperation mit Exit-Deutschland."

 

(Pressemitteilung)

PS: Wenn im Verein Interesse besteht, können wir gerne mit den Interessierten in Kontakt kommen und weiterführende Ideen austauschen, wie mit der Ausstellung in Bezug auf Nordhäuser Beispiele gearbeitet werden kann.

 

 

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04.05.2021

Befreit. Gestorben. Vergessen. Ein Projekt von Jugend für Dora e.V.

"Anlässlich des 76. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora möchten wir mit einem Gedenkprojekt an einen eher vergessenen Teil der Geschichte erinnern:

Als am 11. April 1945 amerikanische Truppen in Nordhausen eintrafen, fanden sie im Hauptlager Dora und in den Lagern der Boelcke-Kaserne hunderte Tote und Sterbende vor. Die Überlebenden, die an Tuberkulose erkrankt waren, brachten sie zur medizinischen Weiterversorgung in den kleinen Ort Sülzhayn am Fuße des Harzes. In den Sanatorien „Dr. Stein“, „Haus Sonnenfels“ und in der „Knappschaftsheilstätte“ wurden diese stark geschwächten Menschen behandelt. Dennoch starben viele von ihnen wenige Tage, Wochen oder Monate nach ihrer Befreiung.

Knapp 60 der KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter*innen, die trotz Behandlung in den Sanatorien nicht wieder zu Kräften kamen, wurden auf dem Sülzhayner Dorffriedhof bestattet. An sie erinnert seit 1947 ein großer Gedenkstein, der allerdings durch einen Zaun vom Friedhofsareal ausgeschlossen und dem Verfall preisgegeben wurde. Da der Friedhof und das Denkmal zunehmend in Vergessenheit geraten sind und kaum gepflegt werden, haben wir das Gedenkprojekt „Befreit. Gestorben. Vergessen“ initiiert. Um den dort bestatteten KZ-Häftlingen und Zwangsarbeiter*innen wieder ein Gesicht zu geben, stellen wir vor Ort, aber auch auf Social Media Plattformen ihre Lebens- und Leidensgeschichten vor, die wir in den Arolsen Archives recherchiert haben.

Seit dem 10.04.2021 sind  in Sülzhayn und Ellrich  an mehreren Stellen Aufkleber mit den Kurzbiographien der Verstorbenen und weitere Informationen zu dem Projekt und den historischen Hintergründen zu finden sein. Digital können Sie das Projekt  über Twitter und Instagram (Befreit.Gestorben.Vergessen) verfolgen. Auf unserer Homepage - www.jugend-fuer-dora.de - stellen wir zudem die Arbeit unseres Vereins vor."

(Pressemitteilung)

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18.03.2021

 

Gips im Landkreis Nordhausen

Kürzlich erschienen ist das Buch "Gips im Landkreis Nordhausen". In ihm behandelt Dr. Jürgen Reinhardt die Geschichte des Gipes im Landkreis Nordhausen von der Entstehung über die Lagerstätten, den Abbau und die Verarbeitung bis hin zu den Anwendungen. Weitere Informationen, sind dem Flyer zu entnehmen. Das Buch ist im Buchhandel erhältlich.

 

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18.02.2021

 

Neues über den Kohnstein

Dankenswerterweise überließ Vereinsmitlied und Autor Fritz Reinboth uns eine Zusammenfassung über "Der Kohnstein - Nachruf auf einen geschändeten Berg". Einmal in den Text zu schauen, ist lohnenswert, da er unsere Wahrnehmung vom Corona-durchdrängten Alltag auf andere aktuelle Probleme in der Region lenkt, die uns auch etwas angehen sollten. Wer mehr über das Thema erfahren möchte, kann darüber im aktuell erschienen Heft in der Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte nachlesen.

 

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​16.02.2021

Bitte noch um etwas Geduld ...

Der Vereinsvorstand arbeitet schon an den Themen und Veranstaltungen für das Jahr, doch macht die anhalte corona-bedingte Situation die Arbeit nicht einfach.

 

Es wird schon an der inhaltlichen Ausrichtung des nächsten Bandes der „Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Landkreis Nordhausen“ gearbeitet. Der Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein e. V. und seine Mitherausgeber sind deshalb an der Zusammenarbeit mit Autorinnen und Autoren interessiert, die zu den Themenbereichen: Geschichte, Archäologie und mit interdisziplinärem geschichtlichen Kontext Politik, Wirtschaft und Soziales, Geologie, Umwelt sowie Technik wissenschaftlich gearbeitet, methodisch geforscht, Sammlungen zusammengetragen. Der Vorstand und die Mitglieder unterstützen gern die Autorinnen und Autoren bei der Quellenrecherche, tauschen Wissen und unsere Erfahrungen aus und geben ihnen gern die Kontakte zu Experten weiter. Näheres ist aus der Autorenvereinbarung und den Richtlinien auf www.ngav.de zu entnehmen. Der Verein nimmt auch gern Aufsätze bis Ende Juli eines jeden Jahres entgegen. Neue Autorinnen und Autoren werden darum gebeten, bis Ende März mit dem Vereinsvorsitzenden Kontakt aufzunehmen, um sich einmal kennenzulernen und um näheres abzustimmen. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Idee!

Bis mehr über das Jahresprogramm des Vereins bekannt wird, bietet sich zum Zeitvertreib mit Geschichte neben dem 352-seitigen Jubiläumsband mit 21 spannenden Aufsätzen auch die Neue Zeitschrift für Südharzer Kirchengeschichte beide im Dezember 2020 erschienen an. Die Publikationen sind u. a. bei Buchhaus Rose bestell- und abholbar.

Der Vereinsvorstand wünscht Ihnen und Ihren Familien eine gute Zeit!

Bleiben Sie gesund und an Geschichte interessiert, denn es gibt keine geschichtslose Zeit!

 

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​13.12.2020

Der Jubiläumsband ist erschienen

 

Der 45. Band „Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Landkreis Nordhausen“ bringt es zum Vereinsjubiläum auf stolze und erstmals erreichte 352 Seiten und wird im Buchhandel für 25 Euro erhältlich sein. Vereinsmitglieder erhalten die Ausgabe der Reihe wie jedes Jahr unentgeltlich. Daher: Mitglied werden lohnt sich. Mehr dazu steht unter der Rubrik „Mitglied werden“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sammelband „Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Landkreis Nordhausen“ 2020 enthält 21 Aufsätze mit zahlreichen Abbildungen. Neue Autorinnen und Autoren feiern ihr Debut in der Reihe mit wissenschaftlich qualitativ und prägnanten Themen.

So zählt Jessica Sophie Müller, Nordhäuserin und Doktorandin, zu den vielversprechenden im Forscherkreis. Sie setzt sich in ihrem Aufsatz mit dem Thema „Nordhausen und seine Stadtjubiläen“ um 927/929 und 1220/1223 auseinander und konzentriert sich dabei auf die Entwicklung der „Äbtissinnenstadt“.

 

Hinter einem Foto kann eine Geschichte stecken, die es zu entschlüsseln gilt. Fotomaterial als Geschichtsquelle ist für die Forschungsarbeit der Doktorandin Saskia Zweck von großer Wichtigkeit. Sie hat einen Beitrag verfasst über „Die Geschichte hinter den Bildern. Eine "Visual History" der Luftangriffe vom 3. und 4. April 1945 auf Nordhausen“. Weiterhin gehören zu den neuen Autorinnen und Autoren auch Carmen Hause, Dr. Antonia Jäger, Prof. Dr. Martin Boeselt, Jörg Bauersfeld, der Gymnasiallehrer Felix Kruse und der Architekt Heinz Günter Schmidt sowie der aus dem Nordhäuser Stadtarchiv bekannte und engagierte Mitarbeiter Michael Schütze.

 

Natürlich dürfen namenhafte und bekannte Autorinnen und Autoren in diesem Jubiläumsband nicht fehlen. Nicht nur über die Geschichte der Münzen kennt sich Paul Lauerwald bestens aus. Für den Jubiläumsband befasste er sich auch mit dem Leben und Wirken der ehemaligen Leiterin des Meyenburg-Museums Annemarie Lappin und stellt dabei raus, dass sie auch einen bedeutenden Beitrag für die „Geburtsstunde“ der Gelben Reihe leistete. Zwar schrieb der uns eher als Numismatiker bekannte Paul Lauerwald diesmal nicht über sein Fachgebiet, dafür leistete Jörg Bauersfeld eine qualitative Untersuchung über die sogenannte Kipper- und Wipperzeit am Beispiel der Zuweisung von Kippermünzen nach Lipprechterode. Da die Führungen zur jüdischen Geschichte ausfallen mussten, hat sich der Verein entschieden, in den 45. Band einen Beitrag zur jüdischen Lokalgeschichte zu bringen. Anhand des Kinder- und Jugendtagebuches, das die Ehefrau des Baumwollfabrikanten Adolf Eisner Emma Eisner für ihren jüngsten Sohn Otto Eisner geschrieben hat, werden Einblicke in das Leben einer Nordhäuser bürgerlich-jüdischen Familie gegeben.

 

Der viele Jahre treugebliebene Autor und wohl seit der Ehrung mit Kulturnadel des Freistaates Thüringen renommierteste Forscher für unsere Stadt- und Regionalgeschichte Dr. Peter Kuhlbrodt, ist mit zwei Aufsätzen vertreten. Er erforschte zum einen das Leben des Heimatforschers und Demokraten Dr. med. Carl Friedrich Riecke und zum anderen die Kaiserhuldigungen der Reichsstadt Nordhausen.

Weitere biografische Arbeiten über Dr. Georg Karl Heinrich Sander, Dr. Hans Silberborth und seinem Nachlass und über Richter Martin Kastendieck sowie über die Grafen von Weimar-Orlamünde sind zu lesen. Archäologie-Interessierte werden mit einem Beitrag von Markus Wehmer über die Ausgrabung des Teilstückes zwischen Bielen und Urbach der „Alten Leipziger Straße“ und einem Aufsatz von Markus und Michaela Wehmer über die eiszeitliche Siedlungsgrube an der Eichsfelder Pforte bei Sollstedt belohnt.

 

Tatort Nordhausen: Man muss nicht erst Tatort am Sonntag im Ersten ansehen, wenn man in den Nordhäuser Straßen von 1830 einen Mord des Opfers Andreas Mund geschichtlich rekonstruieren kann. Michael Schütze skizziert u. a. mit Hilfe von Aktenhinweisen aus dem Stadtarchiv Nordhausen, aus Kirchenbüchern und Tagebucheinträgen die Tat und geht dem Täter auf die Spur. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass der vorletzte Teil IV über die Schlaraffen in der Stadt im Band zu finden ist. Ebenso stellen sich neue Autorinnen und Autoren mit ihrem Engagement zum Schreiben vor. Natürlich darf im Jubiläumsjahr des Geschichtsvereins eine textuelle Würdigung dessen nicht fehlen. So wird der erste Teil über die 150-jährige Geschichte des Vereins in den Jahren von 1870 bis 1945, verfasst vom amtierenden Vereinsvorsitzenden Hans-Jürgen Grönke, zu lesen sein.

 

An dieser Stelle soll ein Wort des Dankes an die Autorinnen und Autoren nicht unerwähnt bleiben, denn sie haben einen großen Anteil daran, dass der Jubiläumsband auf seine 352 Seiten gekommen ist und in einer fortgeschrittenen inhaltlichen Qualität erscheint. Dafür war viel Vorarbeit wie beispielsweise die Neugestaltung des Buchcovers, die Entwicklung eines Autorenvertrages und von Richtlinien zur vereinheitlichten Texterstellung notwendig. Zugleich war gegenseitiges Verständnis und Geduld gefordert, da das neue Vorgehen von den Mitherausgebern, der Redaktion und von den Autorinnen und Autoren mitgetragen und umgesetzt werden musste. Der Vorstand würde es sehr begrüßen, wenn weiterhin Forschungsergebnisse an ihn herangetragen und zur Veröffentlichung in der Gelben Reihe gebracht würden.

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03.07.2020

Schon heute für die Geschichte von morgen sammeln


Die Corona-Pandemie hat die Welt weiter im Griff und verändert unser Leben bis in die kleinste Gemeinde in vielfältiger Weise. Diese einschneidende Zeit ist bereits jetzt als historisch zu bezeichnen, auch für unsere Stadt und für uns als Nordhäuser. Der Geschichtsverein ruft jetzt die Bürger dazu auf, ihre Eindrücke von der Pandemie zu fotografieren und dem Stadtarchiv zur Verfügung zu stellen.
 

Die Pandemie hat Auswirkungen auf den Alltag, das Berufsleben, die Familie, auf das kulturelle Leben in Nordhausen. Es gab und gibt viele Beispiele in unserer Stadt dafür, wie wir mit dieser Ausnahmesituation umgehen: kreative, heitere und auch tragische.
Viele Bürger verfügen über Dokumente oder haben Fotos gemacht, die die Krise vor Ort verdeutlichen: leere Regale im Supermarkt, abgesagte Veranstaltungen, Zutrittsverbote- oder -hinweise an Gebäuden, Fotos vom eigenen Mundschutz, Grüße an geliebte Menschen, die man nicht besuchen darf.


Der Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein möchte in diesem Aufruf ermuntern, Aufnahmen von eben diesen Dokumenten oder ggf. Teile davon der Geschichtsforschung bereitzustellen. Dazu gehören auch Bilder von Plakaten, Schließungen, solidarische Nachbarschaftsinitiativen usw., die es wert sind, für die Nachwelt aufbewahrt zu werden.
 

Auch wenn ein Ende der Pandemie in Deutschland so schnell nicht absehbar ist, so gilt sie bereits jetzt als ein historisches Ereignis. Daher startet die Initiative jetzt, um diese wertvollen Quellen einer Ausnahmesituation zu sammeln und zu archivieren. Kriterium ist einzig der Bezug zur Stadt oder zum Landkreis Nordhausen. Die Aufnahmen sollten mit kurzen Erläuterungen versehen werden (Urheber, Datum, was wird gezeigt). Mit der Zusendung wird einer Veröffentlichung bzw. Archivierung zugestimmt. Auf diesem Weg will der Geschichtsverein gemeinsam mit dem Stadtarchiv die wichtigsten Dokumente dauerhaft für die Stadtgeschichte sichern.
 

So können Sie mitmachen:
 

Die Dokumente mit Abtretungserklärung können bis zum 30. September 2020 via E-Mail an corona@geschichte-nordhausen.de gesendet werden. Auch eine persönliche Abgabe im Stadtarchiv ist nach Terminabsprache möglich.
 

P.S.: Der Schreibwettbewerb „Geschichte: debattiert!“ läuft noch bis zum 27. Juli 2020, mehr dazu unter www.ngav.de/geschichte-debattiert

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02.04.2020

Vorträge und Führungen verschoben

 

Der Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein setzt die Termine für die Veranstaltungen im April im Interesse der Eindämmung der Ausbreitung des Coronoavirus SARS-CoV-2 aus.

Wenn es wieder möglich ist, die Veranstaltungen durchzuführen, wird der Verein die Nachholtermine bekanntgeben.

Für die Zeit zuhause möchten wir einige lesenswerte Literatur empfehlen. Neben dem aktuellen 44. Band der Schriftenreihe "Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Landkreis Nordhausen" ist  das Werk „Nordhausen und Preußen 1802 - 1852: Eine ehemalige Reichsstadt auf dem steinigen Weg in die Moderne" (Schriftenreihe der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung) von Peter Kuhlbrodt sehr ansprechend. Zwei weitere Tipps an erkenntnisreicher Literatur sind zum einen Bernd Roecks über 1.000 Seiten starke und gut leserliche Publikation „Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance“ und zum anderen das von Marie Luise Knott und Ursula Ludz herausgegebene Buch „Wir Juden: Schriften 1932 bis 1966“ mit Texten der Autorin Hanna Arendt.

Bis dahin wünschen Ihnen die Vorstandsmitglieder und die Geschichtsfreunde eine gute Zeit und bleiben Sie gesund!


Ihr Nordhäuser Geschichts- und Altertumsverein

"Wer schreibt, der bleibt"

Die Redaktion des Nordhäuser Geschichts- und Altertumsvereins sucht noch Autorinnen und Autoren und ihre wissenswerten Beiträge für die Bände 2020 und 2021 der Gelben Reihe. Bis zum Sommer dieses Jahres können Beiträge für den Band 2020 noch angemeldet werden. Hinweise zur Textanfertigung und den Auorenvertrag finden Sie bei „Autoren gesucht“. Wir freuen uns auf Ihre Meldung. Viel Freude beim Schreiben!

Bis es soweit ist und der neue Band 2020 erscheint, möchten wir auf den aktuellen Band 2019 aufmerksam machen, der bei den ortansässigen Büchhändlern und beim Verlag Iffland erhältlich ist.

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